• Renate Bach/Wolfgang Kaiser

CI-Kaffee im CIC FB am 14. September 2016

In Vertretung von Uli Rauter, der sich in der Nachsaison eine Woche Urlaub gegönnt hat, versuchten Renate Bach und Wolfgang Kaiser gemeinsam, Uli würdig zu vertreten.

Man merkt doch, wenn der Chef sich abgemeldet hat, dann kommen nicht so viele Interessenten zum CI-Kaffee. Wir waren aber trotzdem zufrieden, dass bei dieser Hitze von über 30°C 10 Mitglieder gekommen waren, halt der harte Kern aus der Selbsthilfegruppe.

Trotz der Anwesenheit von nur „Alten Hasen“ gab es einigen Gesprächsstoff:

  • Manfred von Lucadou berichtete von seiner Untersuchung zur Vorbereitung der zweiten Implantation und den Erwartungen, die er dann an die neue Situation hat. Seitens der Klinik gab es offensichtlich keine Bedenken und so hat er für Mitte Oktober den OP-Termin festgemacht. Wir haben ihm alle den gleichen Erfolg gewünscht wie bei der Erstimplantation.
     
  • Nach diesem Bericht gab es von den Teilnehmern, die bereits beidseitig implantiert sind, Hinweise auf die eigenen Erfahrungen und anfänglichen Schwierigkeiten mit dem 2. CI, die sich aber meist nach kurzer Zeit gegeben hatten und heute zu sehr zufriedenstellendem Hören geführt haben.
     
  • Es kam auch wieder die Frage auf, welche Probleme das CI bereitet, wenn vom Arzt ein MRT angeordnet wurde. Solange das MRT nicht Befunde im Kopf bringen soll, reicht es meist, dass ein Druckverband angelegt wird, damit der CI-Magnet nicht aus dem Kopf gezogen wird. Bei Untersuchungen am Kopf ist leider die Entfernung des CI-Magneten im Implantat erforderlich. Man lässt dann das MRT besser in der Uni-klinik machen, in Abstimmung des Termins zwischen Radiologie und HNO-Klinik, damit ein CI-Chirurg den Magneten aus dem Implantat herausnehmen und nach der Untersuchung einen neuen, sterilen Magneten einsetzen kann.
     
  • Wegen der Musikalischen Lesung am 07.10.16 in der Oper wurde auch wieder die Möglichkeit des CI’s für Musikgenuss angesprochen. Dieses Thema ist immer sehr individuell zu betrachten, aber die meisten CI-Träger haben doch mehr oder weniger gute Erfahrungen mit Musik gemacht. Wer mit kleinen Liedern und Instrumentalgrup-pen anfängt, kommt im Laufe der Zeit wieder zu einem zufriedenstellenden Musik-genuss. Das Thema verleitete uns dann dazu, es doch mal im kleinen Kreis zu versu-chen. Im Gedenken an den kürzlich verstorbenen ehemaligen Bundespräsidenten Walter Scheel, stimmten wir das Lied an „Hoch auf dem gelben Wagen“, es klappte recht gut, nur über die erste Strophe kamen wir nicht hinaus, also beim nächsten Treffen ein Liederbuch mitbringen und fleißig üben, vielleicht bringen wir noch einen CI-Träger-Chor auf die Beine.

Bilder: Manfred v. Lucadou

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2.friedberg 14.09.16 links 2.friedberg 14.09.16 links
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1.friedberg 14.09.16 rechts 1.friedberg 14.09.16 rechts

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